Beitrag in der Sendung „Lampenfieber“, 10.09.2013, 18.30h – 19.00h

Wir machen regelmäßig Infostände, z.B. in Bad Reichenhall auf dem Aegidiplatz, vom Schweizer Verein aus in Vevey und Montreux und am 4.10. nun auch im österreichischen Linz.  Hier werden Waren, die uns „Geschäftsleute mit Herz“ geben, quasi weitergeschenkt. Der Beschenkte sucht sich etwas aus und spendet für unsere Projekte im Norden Indiens, nach seiner eigenen Vorstellung und Möglichkeit.

Hannes Hochwasser, ein Redakteur vom Sender der Radiofabrik in Salzburg, kam dort zufällig vorbei, erfuhr von unseren Herzensanliegen und Projekten in Indien und lud uns sofort ein zu einer Live-Radiosendung für den 10.9.13 in sein Studio ein, um unsere Themen auch bei einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Kriemhild Herzog führte durch die Sendung und Steffi Gerlich (16 Jahre jung) erzählte über ihre eigenen Aktivitäten im Rahmen des Vereines, auch ihre Pläne für die nächste Zeit und lieferte Ideen, um die Jugend zum Mitmachen zu begeistern.
Es war schön zu hören, wie sehr sie dankbar sei und es zu schätzen wisse, wie schön wir es in Österreich haben und sie die Situation in Indien schon oft erlebt hätte und die Probleme dort auch kenne, was gleichsam ihr Motiv wurde, aktiv zu werden.
Kriemhild berichtete über interessante Zahlen, Daten und Fakten in Indien generell sowie über Probleme, die besonders Mädchen und Frauen betreffen – denn es gibt wohl Frauenrechte,  jedoch ohne Wirkung, weil die „verkrusteten“ Traditionen und die fehlenden sozialen Strukturen einen raschen Durchbruch zur Gleichstellung zwischen Mann und Frau nicht so schnell zulassen.

Ein zweites großes Thema war die medizinische Versorgung in Indien oder besser gesagt „Nichtversorgung“ und wie wir mit unseren aktuellen Projekten helfen, medizinische Hilfe vor Ort zu leisten oder eben Frauen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und einen Wandel in der gesellschaftlichen  Wahrnehmung.
Unser Wirkungsbereich ist in der Region Doaba im Punjab in einem Umkreis von ca. 60 km² und wir erreichen dort ca. 85 Dörfer, die wir unentgeltlich unterstützen.

Das sind unsere großen Herausforderungen oder Aufgaben, Projekte und Ziele, für die es sich lohnt Zeit, Geld und Ideen zu sammeln, um sie über unseren Verein Give+Give ganz direkt  den Betroffenen und Bedürftigen zu Teil werden zu lassen.
kh